Ihr Lieben,

gibt es etwas besseres als selbst gebackenes Brot? Wir lieben frisch gebackenes Brot und erst recht, wenn es auch noch selbst gebacken ist.
Heute habe ich ein leckeres Mischbrot, aus Weizen- und Roggenmehl. Mild im Geschmack, schön kross außen, locker und weich in der Krume.
Roggenmehl benötigt, damit es backfähig ist, Säure und deshalb kommt bei diesem Rezept mein Sauerteig zum Einsatz. Wer Sauerteig selbst herstellen möchte, schaut einfach mal *HIER* vorbei, ansonsten, wenn es schneller gehen soll empfehle ich den Sauerteig Starter von Häussler zu verwenden.
Allerdings solltet ihr eurer Ansatzgut (ASG) gut kennen, um eine Hefezugabe einschätzen zu können. Wer mit frischem Sauerteig oder dem Sauerteig Starter arbeitet empfehle ich die unten genannte Hefemenge zuzufügen.

Vor einiger Zeit war ich im Häussler Backdorf eingeladen und habe zum Testen die Profi Knetmaschine Alpha mit nach Hause bekommen und habe diese seither im Einsatz. Mittlerweile möchte ich sie nicht mehr missen, denn von all meinen Küchenmaschinen ist sie zum Brotteig kneten die Beste und somit meine erste Wahl, wenn ich ein Brot backe. Die Maschine selbst ist aus dem Profi Bäckerbedarf, allerdings für den Hausgebrauch verkleinert. Für mehr Infos klick *HIER*

Für ein großes Mischbrot benötigt ihr folgende
Zutaten:

für den Sauerteig
240g Roggenmehl (Typ 1150)
240ml lauwarmes Wasser
20g ASG

für den Vorteig
100g Weizenmehl (Typ 550)
100ml kaltes Wasser
0,1g frische Hefe

für den Brotteig
Sauerteig
Vorteig
450g Weizenmehl (Typ 550)
160g Roggenmehl (Typ 1150)
350ml Wasser
12g frische Hefe
10g Südtiroler Brotklee (oder anderes Brotgewürz)
22g Salz

Zubereitung:
18 Stunden vor dem Backen wird der Sauerteig zubereitet. Hierzu das ASG mit dem Wasser verrühren, anschließend Mehl dazu geben und vermengen. Schüssel abdecken und den Sauerteig an einem warmen Ort 18 Stunden reifen lassen.

12 Stunden vor dem Backen wird der Vorteig zubereitet. Auch hier wird die Hefe mit dem Wasser verrührt, das Mehl dazu gegeben und eingerührt. Schüssel abdecken und 12 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Am Backtag:
Alle Zutaten mit Sauerteig und Vorteig in eine Rührschüssel geben und 11 Minuten mit dem Knethaken der Küchenmaschine verkneten lassen. Ich knete den Teig 8 Minuten auf kleiner Geschwindigkeit und anschließend 3 Minuten auf der nächst höheren Stufe.
Den Teig nun auf der bemehlten Arbeitsfläche (er klebt ein wenig, das ist normal) nochmal kurz durchkneten und in die Schüssel zurück geben.
Der Teig muss nun etwa 1,5 Stunden abgedeckt an einem warmen Ort ruhen und sollte deutlich aufgehen.

Nach der Ruhezeit den Teigling auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer runden Kugel formen, bis er auf einer Seite glatt ist und eine Oberflächenspannung hat. Mit der anderen Seite, also mit dem Schluss (offenes Ende) nach oben in einen ofenfesten Behälter mit Deckel legen mit etwas Mehl bestäuben und abgedeckt nochmals 20 Minuten ruhen lassen.

Tipp:
Ideal kann der Teig im Ofen gehen, wenn die Backofenlampe eingeschaltet wird. Diese entwickelt eine leichte Wärme und dabei kann ein Brot- oder Hefeteig perfekt aufgehen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 230°Ober-/Unterhitze vorheizen.
Nach der zweiten Ruhezeit den verschlossenen Behälter in den Backofen geben und das Brot 60 Minuten backen. Wer die Oberfläche etwas dunkler mag (mein Brot ist übrigens 60 Minuten komplett mit Deckel gebacken), kann nach 50 Minuten den Deckel abnehmen und die restlichen 10 Minuten unter Beobachtung fertig backen.

Viel Spaß beim Nachbacken!
Eure Nicole

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