Ihr lieben Zuckerschnuten,

heute habe ich ein Klassiker, nämlich ein ganz einfaches Rührkuchen-Rezept. Allerdings könnt ihr dieses auch im Geschmack abwandeln, so, wie ihr es gerne mögt und auch benötigt. Dieses Basis-Rezept ergibt ein stabilen, aber auch saftigen Kuchen, den ihr auch ideal als Basis für eine Fondanttorte nehmen könnt. Geeignet ist er, je nachdem wie oft ihr ihn durchschneiden möchtet und wie hoch eure Torte werden soll für eine 20er Springform mit 2 bis 3 Mal durchschneiden bis zu einer bis 26er Springform mit 1 bis 2 Mal durchschneiden. Aber auch als Sandkuchen für eine Kastenform ist diese Rezept ideal geeignet.

Auf die Idee des bunten Kuchens kam meine Tochter, da sie für ihre Freundin zum 18. Geburtstag was besonderes machen wollte. Deshalb ist das mit den Lebensmittelfarben natürlich optional!
Wenn ihr euch aber anschauen wollt, wie meine Tochter diesen Kuchen gezaubert hat, klickt einfach *hier*

Rührkuchen 1  Rührkuchen 2

Geschmacklich könnt ihr, wie schön erwähnt, den Kuchen nach euren Vorlieben abwandeln.

Hier einige Beispiele:
Schoko: etwa 40g Mehl durch Backkakao ersetzen
Vanille: das Mark einer Vanilleschote oder 1 TL Vanillearoma zugeben
Zitrone oder Orange: abgeriebene Schale von 2 Bioorangen/-zitronen zugeben
Kokosgeschmack: einfach 100 bis 120g Kokosraspel unterrühren
… mit backfesten Schokotropfen, Nüssen etc. könnt ihr natürlich auch euren Kuchen geschmacklich verfeinern, hier können bis ca. 200g zugeben werden.

An Zutaten für das Basis-Rezept benötigt ihr:

250g weiche Butter
250g Zucker
5 Eier (M)
250g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker oder Vanillearoma
1 Prise Salz

Um ein optimales Backergebnis zu erhalten ist es wichtig, daß die Zutaten alle Zimmertemperatur haben!

Zubereitung:

Die weiche und zimmerwarme Butter in einen Rührtopf geben und mit dem Zucker und Vanillezucker oder Vanillearoma etwa 10 Minuten richtig cremig aufschlagen. Hier solltet ihr wirklich die Geduld haben und auch so lange rühren – ihr werdet es beim Ergebnis nicht bereuen, denn je mehr Luft in den Teig geschlagen wird, umso besser geht er auch beim Backen auf.
Nun werden die Eier einzeln zugegeben, d.h. ein Ei zugeben und verrühren, bis es nicht mehr zu sehen ist und dann erst das nächste dazu geben.
Zum Schluß wird noch das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver vermischt und gesiebt zu dem Teig gegeben. Diesen lasst ihr nun allerdings nur noch so lange verrühren, bis sich das Mehl gleichmäßig im Teig verteilt hat.

In eine mit Backpapier belegte Springform oder gefetteten Kastenform wird der Kuchen bei 180° Ober-/Unterhitze auf einer der unteren Einschubleisten etwas 30 bis 35 Minuten gebacken.
Wenn ihr den Teig in einen Kastenkuchen oder Gugelhupf herstellt, ändert sich natürlich die Backzeit und kann zwischen 45 und 60 Minuten variieren, je nach Größe und Dicke des Kuchens – ihr solltet auf jeden Fall die Stäbchenprobe machen, da jeder Ofen anders backt und ich hier nur die Erfahrungen meines Ofens an euch weiter gebe.

Nach dem Backen bleibt der Kuchen noch etwa 15 Minuten zum Abkühlen in der Form, bevor er auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen kann.

Bestellungen ab Euro 80,- sind innerhalb Deutschlands versandkostenfrei Verstanden

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