Ihr Lieben,

heute habe ich ein Rezept meiner absolut liebsten Lieblingstorten für euch, eine Pavlova. Diese besteht aus leckeren Eiweißböden, die außen fest und knusprig, aber im Inneren noch schön weich und zart sind.
Ich habe vor ein paar Tagen das neue FLOW Kochbuch zugesendet bekommen (Bestellen kannst du es *HIER*) und beim Durchblättern ist mir direkt das Pavlova Rezept ins Auge gefallen. Gesagt, getan, ich habe sie zubereitet und möchte euch dieses leckere Rezept nicht vorenthalten!

Das Video zu diesem Rezept findet ihr *HIER*

An Zutaten benötigt ihr:

Für die Eiweißböden
1/2 Zitrone
6 Eiweiß
300g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Weinstein (ich habe Weinsteinbackpulver genommen)
1 TL Speisestärke
1 TL hellen Essig
1 TL Zimt

Für die Gewürzäpfel
800g Äpfel
75g braunen Rohrzucker
1 Vanilleschote (alt. 1 TL Vanilleextrakt)
1 Sternanis
5 Gewürznelken
250ml Sekt
125ml Wasser

Für das Salzkaramell
150g braunen Rohrzucker
250g Sahne
75g Butter
1/4 TL Meersalz

Für die Creme
250g Mascarpone
300ml Sahne
1 Pck. Sahnesteif

sowie
80g gehobelte Mandeln

Zubereitung:

Ofen auf 150° Umluft vorheizen.
Je nach gewünschter Größe eurer Pavlova werden nun auf 2 oder 3 Backpapierbögen mit Hilfe des Tortenrahmens Kreise von 18 bis 22 cm gemalt. Bei 22cm Größendurchmesser 2 Bögen, wenn ihr die Pavlova kleiner haben möchtet, könnt ihr auch drei vorbereiten (in meinem Video ist sie 22cm groß). Anschließend die Backpapiere wenden, damit der Stift nicht mit den Eiweißböden in Berührung kommt.

Eine Rührschüssel nun mit der Anschnittfläche der Zitrone komplett ausreiben. Das Eiweß darin 2 bis 3 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit aufschlagen, bis es schön voluminös ist. Auf hoher Stufe weiter schlagen und währenddessen den Zucker esslöffelweise zugeben und solange auf der höchsten Stufe weiter schlagen, bis die Masse am Ende dick und glänzend geworden ist und feste Spitzen stehen bleiben. Nun werden Salz, Essig, Zimt, Weinstein und Stärke zugefügt und behutsam mit einem Teigschaber untergehoben.
Nun den Eischnee auf die markierten Kreise des Backpapiers gleichmäßig verteilen, Oberseite und Ränder mit Hilfe einer Winkelpalette glatt streichen. Nun die Backpapierbögen auf Backbleche oder Backroste ziehen und in den Ofen geben. Anschließend die Hitze sofort auf 120° Umluft reduzieren und die Böden 75 Minuten backen.
Nach dem Backen die Böden vollständig abkühlen lassen!

Für die Gewürzäpfel werden die Äpfel geschält, entkernt und in ca. 2cm kleine Stückchen geschnitten. Die Vanilleschote längs halbieren und mit einem Messerrücken das Mark heraus kratzen. Alle Zutaten nun in einen Topf geben, verrühren und zum Kochen bringen. Anschließend die Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe reduzieren und die Äpfel 6 bis 7 Minuten köcheln lassen, bis sie schön weich sind, aber noch nicht zerfallen. Äpfel nun mit einer Schaumkelle aus dem Sud herausnehmen, die Gewürze entfernen und den Sud etwa 15 bis 20 Minuten weiter köcheln lassen, bis er eine sirupartige Konsistenz hat. Anschließend den Sud über die Äpfel geben und vollständig abkühlen lassen.

Für die Salzkaramellsoße werden alle Zutaten in einen Topf gegeben, zum kochen gebracht und anschließend auf niederiger Hitze ca. 15 bis 20 Minuten geköchelt, bis eine homogene dickflüssige Soße entstanden ist. Auch diese muß nun vollständig abkühlen.

Sahne mit Sahnesteif aufschlagen und dann mit der Mascarpone zu einer glatten Creme verrühren.
Nun wird auf den ersten Eiweißboden die Hälfte/ein Drittel der Creme verteilt, die Hälfte/ein Drittel der Äpfel und die Hälfte /ein Drittel der Karamellsoße gegeben, danach mit gehobelten Mandeln bestreut. Diese habe ich zuvor fettfrei in einer Pfanne angeröstet, damit sie ein intensiveres Aroma haben. Die Prozedur wird dann wiederholt, bis ihr die beiden (oder die drei) Eiweißböden aufgebraucht habt.
Pavlova sofort servieren!

Fazit:

Diese Rezept habe ich (fast) 1:1 aus dem Flow Kochbuch übernommen. Was ich ausgetauscht habe, war das Weinstein. Dieses ist schwer im Handel zu bekommen und deshalb habe ich stattdessen Weinsteinbackpulver genommen. Außerdem habe ich statt der Vanilleschote Vanilleextrakt genommen, da dies meist in meinen Vorräten zu finden ist. Außerdem habe ich die Mandelblättchen in einer Pfanne fettfrei angeröstet, da diese dann ein intensiveres Aroma habe.
Der Apfelsud war sehr flüssig, sodaß ich ihn gar nicht verwenden konnte. Den Sekt hat man gar nicht geschmeckt, hier würde ich beim nächsten Mal eher auf Apfelsaft zurück greifen. Außerdem war die Karamellsoße auch nicht so dickflüssig, wie ich das bevorzugen würde. Nichtsdestotrotz war die Pavlova unglaublich lecker und hat meine ganze Familie begeistert. Allerdings, beim nächsten Mal würde ich klitzekleine Veränderungen vornehmen 🙂

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